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Akupunktur

Behandlungsbeschreibung

Die Akupunktur ist eine der ältesten Therapieformen der Menschheit und ein Teilgebiet der chinesischen Medizin (TCM). Sie wurde im zweiten Jahrhundert vor Christus erstmals schriftlich erwähnt. Die Akupunktur geht von der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), welche auf Leitbahnen fließt und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ist der Energiefluss gestört, entstehen Krankheiten.

Durch Einstechen von dünnen Nadeln in auf den Leitbahnen liegende Akupunkturpunkte soll die Energie im Körper wieder frei fließen können. Deshalb gehört die Akupunktur zu den Regulationstherapien, mit der sich funktionelle, vegetative, schmerzhafte und nervöse Störungen behandeln lassen.

Zur Steigerung der zuführenden Energie kann man auf die heiße Nadel zurückgreifen. Dies ist eine Form der Moxibustion.
Moxibustion, auch als Moxa-Therapie bezeichnet, beschreibt den Vorgang der Erwärmung von Akupunkturpunkten. Dabei verglimmen kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern (Moxa) auf oder über diesen Punkten. Den traditionellen chinesischen Lehren zufolge wirkt die Hitze auf das Qi. Beifuß gilt in Ost und West seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Die Therapie wurde ebenfalls in der Chinesischen Medizin entwickelt.

Das Moxen eignet sich auch zur Selbstbehandlung als Unterstützung zwischen den Akupunktursitzungen.

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